Heilung und Prophetie

Heilung und Prophetie

Der folgende Bericht ist von Aldrin, einem Studenten der EncounterSchool 08/09 geschrieben:

Letztens besuchten vier Jugendliche abends unseren Gottesdienst (Tankstelle, F2F-Godi).

Als die Jungs am Samstag Abend den Raum betraten, dachte ich mir nur: “Ouh, das kann ja was werden.” Auf jeden Fall fing die Lobpreiszeit an und wir beteten Gott an. Nach einigen Minuten verließen zwei von den Jungs den Gottesdienst um zu rauchen und trinken.

Houtan und ich beschlossen einfach mal mit zu gehen, um den Jungs mal etwas richtiges zu trinken zu geben 🙂

So gingen wir raus zu den Jungs und stellten uns erstmal vor. So langsam kamen wir mit ihnen ins Gespräch. Während wir mit ihnen sprachen, schüttete Gott sein Herz aus und gab uns Prophetisches über diese Jungs. Einer von den Zweien, war sehr gerührt und konnte nichts anderes, als vor sich hin zu schweigen. Der andere war auch gerührt, doch musste immer wieder “Kommentare” abgeben.

Nachdem wir ein wenig über realeres sprachen, baten wir die Jungs doch mit uns in den Flur zu kommen, denn es war ziemlich kalt und wir wollten für sie beten. Wir gingen rein in den Flur und fingen an zu beten. Einer hatte Ohrenschmerzen, eine Mittelohrentzündung. Als Houtan ihm die Hand aufs Ohr legte um zu beten, wurde Houtan´s Hand als auch sein Ohr ziemlich warm, fast schon heiß, und es knackste in seinem Ohr (nur für den Jungen hörbar). Und “boooom” die Schmerzen waren weg! Das ist JESUS!

Zu dem Jungen für den ich betete, sprach Gott auch ganz klar und offen. Gott gab mir mehrmals den Eindruck, dass dieses Leben bald Seins wird und Er es nutzen wird.

Naja dies alles war erst der Anfang. Der Heilige Geist wurde grad erstmal warm!

Nachdem wir hoch gingen, verließen die anderen Zwei den Gottesdienst um auch eine zu rauchen. Ich schaute nur Houtan an und sagte mit einem grinsen: “KOMM…” So stiegen wir in die nächste Runde um den Sieg zu holen.

Als wir raus kamen standen die zwei Jungs mit ihren Zigaretten auf dem Parkplatz und rauchten. Wir stellten uns wieder vor und kamen auch mit ihnen ins Gespräch. Ich hab die Namen von den Jungs vergessen, wie immer… doch ich weiß, dass einer 14 und einer 19 war.

Auch diese Gespräche nutzte der Heilige Geist und gab uns klare prophetische Worte. Anfangs hatten wir den Eindruck, dass mit dem 14. jährigen etwas nicht stimmt. Doch Gott sprach klarer und sagte, dass er Stress mit der Familie hat und er den Stress nicht verarbeiten möchte, da er denkt, dass alles seine Eltern zu verantworten haben. Nachdem wir ihm diesen Eindruck weiter gaben, sagte er mit einem grinsen: “Meine Eltern haben mich weg gegeben.“

Er erzählte uns wieso und was genau da passiert ist. Es war eine sehr traurige Geschichte. Doch wir wussten, dass Gott gut ist und wir blieben dran. Er grinste die ganze Zeit, als wäre es ihm egal. Er sagte uns, dass er seine Eltern voll hasse und nichts mit ihnen zu tun haben möchte. Auch erzählte er uns, dass er gar keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern hat. Doch wir wussten und spürten was für ein großer Schmerz hinter dem Grinsen steckt. So sagte ich zu ihm: “ Hey, du kannst Gott nichts vor machen. Du kannst grinsen was das Zeug hält, doch dein Herz und deine Zerbrochenheit kannst du nicht verstecken, Gott sieht es…” So verschwand langsam dieses Grinsen und es wurde ernst… Wir wollten nicht zu viel reden wir wollten einfach nur für ihn beten und das Böse in und über seinem Leben gegen die Wand klatschen. So fingen wir draußen auf dem Parkplatz an für ihn zu beten (während der andere Kumpel von ihm einfach nur schweigend zu sah).

Wir legten ihm die Hände auf und fingen an zu beten. Wir beteten und befahlen. Wir spürten, dass die Kraft Gottes ihn berührte. Ich spürte, wie sich seine Einstellung änderte und er seine Situation wirklich so aufnahm wie sie war. Als wir fertig waren, gaben wir noch seinem Kumpel ein prophetisches Wort und gingen hoch in den Gottesdienst. Wir wussten, dass Gott irgendwas gemacht hatte. Wir wussten zwar nicht was, aber da war was.

Während dem Gottesdienst ging Conrad noch einmal runter, weil die Jungs so laut draußen rum brüllten. Als er dann hoch kam erzählte er uns, dass er mit den Jugendlichen gesprochen hat und während dem Gespräch rief die Mutter des 14. jährigen, der von seinen Eltern weg gegeben wurde, an und sagte zu ihm, dass er wieder nach Hause kommen kann! Das ist mal eine prompte Gebetserhörung!

Da kann man nichts zu sagen… Das ist die Liebe Gottes!

Achja bevor die Jungs ganz weg waren, sagte mir Gott, dass ich ihnen das sagen soll, was ich grad auf meinem Herzen hab. So sagte ich den Jungs: “ Tut was ihr wollt. Ihr könnt tun und lassen was ihr wollt und was euch Spaß macht. Ihr könnt Mist bauen wie und wann ihr wollt – doch der Liebe Gottes könnt ihr nicht entkommen!”

(Einschub von Conrad: Als ich mit den Jungs sprach, stellte sich heraus, dass sie gerne wieder in den Gottesdienst wollten, aber eine dazu gekommene Frau etwas dagegen hatte. Sie versuchten sie zu bearbeiten wie cool es doch drinnen wäre, doch sie wollte nicht. Dann stellte sich heraus, dass einer von ihnen Knieschmerzen hatte. Ich hatte vorher im Godi ein Wort dafür, aber er traute sich nicht, sich zu melden. Ich wollte beten, aber er wollte wieder nicht. Da reagierten seine Freunde: „Alter, isch sage dir, das geht wirklisch!!! Der legt nur die Hand drauf, ey, und dann geht das! Hat bei mir auch geklappt! Ey das is zu krass, man, aber es geht! In meinem Ohr machte es knack und die Schmerzen sind weg! Isch schwöre bei meiner Mutter, ey, das geht! Bei dem beten sie, dass er wieder nach hause kann, und plötzlich ruft die Mutter an und er kann wieder nach hause! …“ Er ließ trotzdem nicht für sich beten. Aber es war lustig, wie sie eigentlich auf unserer Seite standen.)

Dies war wieder mal ein Abend in der Liebe und Gegenwart Gottes. So cool und krass es auch war… Es ist erst der Anfang!

Danke Jesus!

deine schönen Perser,

Aldrin Houtan