Wunder zu Karneval

Wunder zu Karneval

Ausschnitt aus einem Freundesbrief vom Februar 2010. Berichte über Jesu Wirken auf den Straßen und besonders zu Karneval! Heilungen und Bekehreungen! Lass dich inspirieren!

Bei einem unserer Einsätze fing ich an zu einer größeren Gruppe jugendlicher Moslems zu predigen. Für einen durfte ich beten. Er hatte Rückenschmerzen. Ich betete und nichts passierte. Ich sagte ihm, er solle kurz warten, es wird gleich besser. Und es wurde. Völlig von der Rolle sagte er seinen “Kollegen”, dass es weg sei. Einer sagte: “Schwöre bei deiner Mutter, dass es weg ist, man!” Die Antwort kam mit einem nachdrücklichen “Ich schwöre bei meiner Mutter, man!!!”. Haha, Jesus ist so cool! Ein weiteres Teenagermädchen wurde von Knieschmerzen geheilt und trat als Beweis ihren Kumpel. Keine Schmerzen mehr… (Dafür ihr Kumpel). Mit einem weiteren Moslem hatten wir ein langes wunderbares Gespräch, in dem er alles über Jesus aufsaugte. Er konnte nicht verstehen, wie bei so einer Tat von Gott, die Kirchen so langweilig und ohne Leben sein können…

Karneval in NRW ist ja schon so eine Sache. Wir empfanden das es Zeit für uns ist, da mal Jesus mit einzubeziehen. Also verkleideten wir uns als Jesus und gingen mitten rein in das Gewühl, um die wahre, ewige Party zu bringen. Freitags gingen wir nach Euskirchen, quasi für den Testlauf, Montag gings nach Köln. In Euskirchen gab es wunderbar vorbereitete Werke. Direkt am Anfang sprachen uns 2 Damen an und meinten “Jesus lebt!”. Wir fragten, ob sie ein Wunder brauchten. Wir durften gegen Arthrose im Handgelenk beten, sie meinte sie testet es zuhause. Aber die Tür war offen und die Salbung des Geistes wirkte an ihren Herzen. Das Wort der Freiheit fand Zugang. Toni prophezeite dann noch bis zu den Tränen, Jana von der EncounterSchool betete noch gegen eine andere Krankheit und als nächstes standen wir alle im Kreis und die Beiden nahmen Jesus in ihr Herz auf. Der Ladenbesitzer machte noch die Tür hinter uns auf und schaute uns zu, während Karnevalsmusik zu uns auf die Straße schallte. Herrlich. Es ging dann weiter und wir hatten noch tolle Gespräche und konnten für einige beten. In einem McDonalds versuchte ich dann auch Wasser in Wein zu verwandeln. Betonung ist auf “versuchte”… Aber in diesem überfüllten McDonalds machten wir ganz schön Aufruhr und 3 Mädels sagten scherzhaft, sie wollten auch Gebet. Das hörten 3 unserer ES-Studentinnen und nutzten die Chance. Es folgt eine herrliche Geschichte über ein vorbereitetes Werk, was auf der Webseite nachzulesen sein wird. Gott bereitet Menschen, die IHN nicht kennen, mit Träumen vor!

Ok, Testlauf war gut, jetzt ging es mitten rein: Rosenmontag in Köln. Und da war was los. Entweder Jesus tritt auf in Kraft, mitmachen oder fröhlich sterben war angesagt. Viel mehr Möglichkeiten gab es nicht. So viele Betrunkene, so laut, so viele Menschen… Das Schöne war, dass unsere Jesuskostüme wirklich die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Immer wieder riefen Leute “Jesus lebt”. Wir sagten nur “Amen!” und fragten, ob sie ein Wunder bräuchten. Einmal kamen 4 Frauen mittleren Alters an uns vorbei und fingen auch an zu fragen, was wir sind, Mose, die drei Weisen, oder Jesus. Wir sagten, wir seien alle Jesus, weil die, die IHM folgen, so werden wir ER. Sie dachte, wir machen Witze (das taten übrigens mehrere). Doch sie brauchte ein Wunder. Arthrose im Knie, starke Schmerzen. Immer noch annhemend, wir machten Witze, ließ sie uns für das Knie beten. Meine kalte Hand wurde ziemlich warm und das Gesicht der Frau änderte sich schlagartig. “Wo habt ihr das gelernt?!?!! Das gibt’s net!!! Ich kann wieder tanzen!!” rief sie, schwang ihr Bein vor und zurück und sprang auf und ab. Das war eine tolle Ermutigung zum Start. Und es ist ein herrlicher Gedanke: Kommen drei Leute in Jesuskostüm (und eine Prinzessin, Danke Ana!) an Karneval und plötzlich geschehen wirklich Wunder. Ooooh Danke Jesus!

Auch wurden wir ständig nach einem Foto mit uns gefragt, welches wir gegen Gebet für die fragende Person machten (und jetzt glauben, dass Gottes Gegenwart sie berührt, wenn sie das Foto ansehen). Ein iranisches Paar fragte auch nach so einem Foto. Und ein Wunder brauchten sie auch. Beide Knie der Frau wurden geheilt und daraufhin wollten sie in Köln die iranische Gemeinde besuchen gehen.

Verkleidete Mönche gab es auch viele. Wir fragten sie immer, ob sie heute schon gebetet haben und ob ihr Meister etwas für sie tun könnte. Und so kamen wir immer wieder in Gespräche, konnten für Leute beten und erzählten von Jesus.