Wir (Marvin, Anastasia und Matthias) hatten eine richtig coole Zeit „on-Tour“. Was für mich (Matthias) das größte Wunder war, dass wir voll in der Freude, im Frieden und in der Kühnheit gegangen sind.

Es war überhaupt nicht schwer für mich, es war eigentlich völlig „normal“ für Leute zu beten, ihnen Zeugnis zu geben, sie zu ermutigen und sie zu lieben! Gleich zu Beginn lernten wir eine ganz sympathische, junge Muslimin am Bäckerstand kennen, die uns fragte, ob wir sie nach der Arbeit im Zug nach Hause begleiten wollen. Wir bejahten dies und machten uns dann erst mal auf die Suche nach „vorbereiteten Werken“ (Eph. 2,10). Wir hatten ein längeres Gespräch mit einem Drogenabhängigen und dessen Freund, durften für ihn beten, ihm das Evangelium weitergeben, für Heilung der Augen beten und ihm prophetisch dienen. Das war cool und wir hatten eine vollkommen übernatürliche Liebe für diese „gezeichnete“ Person.

Anastasia hatte einen Impuls für einen Studenten, nachdem wir mit ihm gesprochen hatten. Wir gingen im Gehorsam auf Gottes Reden zurück und ermutigten ihn. Marvin sagte irgendwann an dem Tag, er fände es beeindruckend, dass fast alle Menschen, denen wir begegneten, ihre anfängliche Skepsis während der Gespräche ablegten. Das kann nur Gottes Liebe bewirken.

Den ganzen Tag über erlebten wir übernatürliche Versorgung. Gott gab uns eine ausgewogene Ernährung: Laugenbrezel, Croissants, Obst, mehrere Kaffees, Latte Macchiatto, Orangensaft und sogar Kaugummis bekamen wir geschenkt. Mittags zeigte uns Gott ein „Maredo-Restaurant“ und wir bekamen (nachdem wir dem Besitzer über unseren „Trip“ erzählten) alle 3 wie selbstverständlich ein Steakgerichte geschenkt und durften uns am Salatbuffet frei bedienen Gott ist so wunderbar!

Auf einer Zugfahrt hatten wir alle 3 gute Gespräche mit „unserem Abteil“, Matthias durfte für einen Mann um Heilung beten und Anastasia und Marvin konnten mit einer jungen Frau reden und beten, die in Köln einen längeren
Aufenthalt hatte.

Matthias predigte dann vor der Treppe des Kölner Doms, zu den dort sitzenden Personen: „Ich war völlig frei und ohne Angst! Das war cool.“ Das ein oder andere Gespräch entwickelte sich dadurch und auch eine Christin kam zu uns, die durch die Kühnheit der Predigt selbst mehr Kühnheit bekam. Wir ermutigten sie auch noch prophetisch.

Danach trafen wir uns mit der sympathischen Muslimin, die wir anfangs bereits erwähnt hatten. Es war wahrlich ein vorbereitetes Werk! Im Zug fragte sie dann nach Gebet für ihre Kopfschmerzen, die sie immer nach der Arbeit hätte. Anastasie legte ihr die Hände auf und wir machten uns eins. Nach einem kurzen Gebet, saß sie wie in Trance auf ihren Sitz und fragte: „war’s das schon? Mehr! Ich will mehr“. Sie war auch noch nicht vollständig geheilt, aber das geschah dann während des zweiten Gebetes von Anastasia. Sie war vollkommen überrascht und sagte: „Das gibt’s doch nicht! Das ist besser als der Arzt!“. Die Dumherum-Sitzenden bekamen natürlich alles mit und wir hatten noch eine coole Fahrt.

Später „interviewten“ wir eine Gruppe junger Mädchen und dienten ihnen prophetisch. Die Worte der Erkenntnis trafen fast alle und ein Mädchen gab nach einem Wort von Anastasia ihr Leben Jesus.

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