Erweckliche Atmosphäre auf der Straße

Erweckliche Atmosphäre auf der Straße

Heute am 11.10.10 war ich wieder bei mir im Ort, um Menschen in Kontakt mit Jesus zu bringen. Nach kurzer Zeit winkten mir 3 junge Mädchen zu, um mich auf den Arm zu nehmen. Die Chance ließ ich mir natürlich nicht entgehen und sprach sie sofort an.

Ich erzählte ihnen von der Liebe Gottes und es war nicht gerade ein tolles Gespräch, da sich alle 3 ziemlich lustig über mich machten. Eine von ihnen, die eine Muslimin war, machte sich besonderes vorlaut lustig über mich und ging vor mir auf die Knie, und “betete” mich an.

Zufällig kamen dann einige Augenblicke später 3 Freunde von ihnen aus dem Kaufland, vor dem wir standen. Natürlich riefen die 3 Mädchen die 3 Jungs zu uns, damit noch mehr über mich lachen konnten. Ich fand die ganze Situation einfach nur Hammer =)

Als sie kamen und mitbekamen worum es grad geht, bot ich Gebet an auch speziell für Heilung.
Einer der Jungs hatte Schmerzen an der Schulter, da er sich verletzt hatte. Ich durfte für ihn beten und sofort kam eine mächtige Welle der Gegenwart Gottes über uns ALLE! Die ganze Atmosphäre änderte sich Augenblick. Meine Hand an seiner Schulter wurde warm und der Junge wurde sofort von den Schmerzen geheilt. Die Kraft Gottes floss durch ihn.
Auf einmal schauten mich die 3 Mädchen an und wollten alle 3 ein Gebet haben. Ich betete für jeden und der Heilige Geist gab mir Worte der Erkenntnis. Alle Worte stimmten und die Mädchen wurden überwältigt von der Liebe Gottes. 2 der Mädchen fingen an zu weinen. Die Muslimin erwischte es am härtesten. Sie konnte die Tränen kaum noch zurückhalten und es stellte sich später noch heraus, dass sie noch etwa 20 Minuten nach unserem Treffen immer noch weinen musste. Haha! Gott ist gut.

Zwischenzeitlich stand ich dort mit etwa 10 Jugendlichen und erzählte ihnen von Jesus. Es war herrlich. Die Atmosphäre war für jeden spürbar geladen mit der Kraft und der Liebe Gottes. Keiner wagte es mehr, sich lustig zu machen.

Später als die die meisten weg waren, stand ich dort noch mit den 3 Jungs, die später gekommen waren.
Ich schaute einem von ihnen in die Augen und spürte sofort den Schmerz, den er mit sich rumtrug. Mein Herz zerbrach innerlich. So eine Liebe wie für diesen 20-Jährigen habe ich vorher noch nie gespürt. Ich musste mich zusammenreißen nicht zu weinen. Es war echt krass. Ich fragte ihn, was ihn bedrückte und er fing an, mir von seiner Krankheit zu erzählen.Er hatte Hypertonie und aufgrund dieser Krankheit reißen seine Muskeln im ganzen Körper. Von den Ärzten wurde ihm nicht mehr lange Zeit gegeben und er sollte für immer im Rollstuhl sitzen. Ich spürte wirklich, wie er unter dieser Angst am zerbrechen war. Ich werde diesen Augenblick nie vergessen!
Der Heilige Geist zeigte mir wie er oft im Bett liegt und weint und wie ihn diese Krankheit auch wirklich seelisch zerstört.
Ich durfte für ihn beten. Ich legte meine Hand auf seine Brust und sofort kam eine enorme Kraft des Geistes Gottes über ihn. Ich dachte, dass er gleich unter der Gegenwart Gottes umfällt, weil es wirklich sehr stark war. Ich fühlte mich, wie in einem Erweckungsgottesdienst, weil so eine Kraft über uns beide kam. Ich kann es kaum in Worte fassen.
Ich ließ den Geist Gottes einfach wirken. Die Kraft des durch Liebe wirksame Glaubens (vgl. Galater 5:6) setzte sich frei und es war gewaltig. Nach etwa 1 Minute nahm ich meine Hand weg und sah ihm wieder ins Gesicht. Plötzlich schaute er mich an und sagte: “Es ist weg, nur noch die Füße tun weh!”. Ich betete noch einmal und anschließend war es völlig weg. Er sagte von selbst: “Das er es gespürt hat!” Auf meine Frage, was er spürte, sagte er, dass er etwas von seinem Kopf bis zu den Füßen durchfließen gespürt hat. Es war das Feuer Gottes! Der Heilige Geist floss durch seinen ganzen Körper und stellte ihn wieder her. Vorher taten ihm die ganzen Muskeln weh. Überall! Am Hals, an den Beinen, am Bauch, etc. Nach dem Gebet hatte er überhaupt keine Schmerzen mehr. Es war alles verschwunden. Er konnte es kaum realisieren.
Ich glaube, dass ich mich mehr freute als er. Er konnte die ganze Situation in dem Moment einfach nicht wahrnehmen. Mir schien es, als ob er leicht unter “Schock” stand. Haha!

Ich stand anschließend noch ziemlich lange mit den Jungs dort und durfte noch für einige andere Sachen beten. Später ging ich voller Dankbarkeit und Liebe zurück zum Auto.

Jesus sei alle Ehre.

Houtan