Gott gibt nicht auf!

Gott gibt nicht auf!

Wir gingen durch die Straßen und sprachen die an, die Gott uns irgendwie aus der Menge herausstechen ließ. So hatten wir schon ein paar tolle Gespräche, Gebet und prophetische Ermutigung.

Toni blieb bei einer jungen Mutter stehen, und wartete auf eine Gelegenheit die Liebe Gottes weiterzugeben. Ich stand etwas abseits und schaute mich um, als in einem Kneipeneingang mir ein Mann in einer Gruppe anderer auffiel.

Ich stellte mich zu ihnen (die waren Samstag Morgen am Frühschoppen) und fragte, was so abgeht. Zu meiner Überraschung sagte er: „Ich kenne dich, du hast mich mal im EDEKA angesprochen!“ Und dann fiel es mir ein, dass ich vor ein paar Wochen mal beim Einkaufen einen Mann angesprochen hatte, der nur nett meinte er gehe schon in die Kirche… Hier sah er aber anders aus, denn er hatte eine andere Frisur. Er bot mir ein Bier an, was mir dann doch etwas früh war… Jedenfalls war er dann doch erstaunt, dass er zwei Mal angesprochen wurde, ohne das ich ihn erkannt habe und das in zwei völlig verschiedenen Settings.
Ich durfte ihm länger von Jesus erzählen, für ihn beten und prophetisch in sein Leben sprechen. Wir verabschiedeten uns fast als Freunde. Gott gibt nicht auf!

Später war ich mit Damaris unterwegs und sie hatte zwei Mädels auf dem Herzen, die wir an den Treppen zur Unterführung des Bahnhofs stoppten und Damaris einer von ihnen einen prophetischen Eindruck weitergab. Sie freuten sich, doch als ich eine fragte, wie es denn mit Gott aussieht, sagte sie, sie kenne eher den Teufel, habe früher aber mal an Gott geglaubt. Wir sagten ihnen, dass Gott sie liebt und ob wir beten dürften. Die junge Frau mit dem Draht zum Teufel meinte, sie wäre überall krank. Herz, Rücken, Beine… und außerdem müssten sie jetzt zum Zug. Ich sagte einfach „Komm wir machen ein Schnellgebet!“, griff ihre Hand und betete. Die Gegenwart Gottes kam auf sie, Tränen in die Augen und sie rannten zum Zug. Gott gibt nicht auf!

Dann fiel mir ein junger Mann am Busbahnhof auf, der irgendwie mein Herz berührte. Wir gingen auf ihn zu und als er uns sah, fing er an seine Kopfhörer abzunehmen. Ich streckte meine Hand aus und wollte gerade „Nah, du erwartest uns wohl schon?“ sagen, als er vorher „Hallo Conrad!“ sagte. Äh, was?? Ich war etwas verwirrt… Doch dann erzählte er, wie wir mal letzten Sommer da waren und für ihn gebetet hatten. Ich erinnerte mich nun. Da waren viele Leute, zwei waren obdachlose junge Männer, die in der Drogen-Partyszene rumhingen. Wir beteten damals für sie und die Kraft Gottes kam zwischen all den Menschen auf beide, wieder Tränen und starke Erfahrungen mit Gottes Gegenwart. Das war ein genialer Tag damals. Und jetzt steht er vor mir, ist auf einer Therapie und hat gerade Ausgang seinen Sohn zu sehen. Ihm geht‘s gut und er ist clean! Wow, er sah so gut aus, deshalb hab ich ihn nicht erkannt! Wieder führte ich mich von Gott geführt jemanden anzusprechen, mit dem ich schon mal Kontakt hatte, es aber nicht realisierte. Gott gibt nicht auf!

Diesmal war ich mit Katha unterwegs. An einer Bank mit zwei Pärchen und einem Baby hielten wir an, sprachen lange mit ihnen über Jesus, beteten und prophezeiten ein bisschen. Am Ende gab ich ihnen eine Einladung zum Gottesdienst, was eine der Frauen auf einmal ganz wach machte. „Die Karte kenn ich!!! Ich werd verrückt!“ Und dann erzählte sie uns, dass sie bei MacD am DriveIn Schalter arbeitet. Am Tag zuvor gegen Abend bezahlte jemand für die Person, die dahinter kam, mit. Außerdem solle der Person diese Karte gegeben werden. Erst dachte sie sich nichts dabei, denn es kommt schon mal vor, dass zusammen gehörende Autos zusammen zahlen. Doch als sie der nachkommenden Frau sagte, dass bezahlt sei, konnte die es gar nicht glauben. Und sie auch nicht mehr! Denn die Karte war eine Einladungskarte zu einem Gottesdienst, gegeben von Mitgliedern unserer Face to Face Gemeinde! Und wir, davon völlig ahnungslos, sprachen sie heute wieder an!
Dann erzählte sie uns wie vor einiger Zeit schon mal 3 junge Frauen für sie gebetet hätten und ihr Sachen gesagt haben, die sie nicht hätten wissen können (Anmerkung: Die haben über ihr prophezeit). Sie fand es damals „gruselig“, weil es stimmte. Haha!
Sie meinte, sie habe ihren Glauben verloren, aber Gott hat ihren Glauben an sie nicht verloren! Gott gibt nicht auf!

Gott ist gut und tut Gutes!

Wir erklären Erntezeit und aufgehende Saat für jeden, der das liehst in Jesu Namen!

– Conrad