Gips, Gips und Teufel.

Gips, Gips und Teufel.

Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit! – Jesaja 6,3

Heute waren wir beim Straßenspaß zu viert unterwegs. So bildeten wir zwei Team, das eine bestand aus Sarah und Conrad, das zweite aus Moritz und mir.

Moritz und ich zogen los und gingen zuerst etwas durch die Stadt und unterhielten uns, danke Jesus für dieses Hammer Gespräch. Dann liefen wir auf einmal zwei jungen Männern, ca. 18 Jahre über den weg, von denen einer einen Gips am Arm hatte. Wir sprachen ihn an, erzählten ihm von der Liebe Gottes und, dass Gott heute noch heilt und fragten ihn, ob wir für ihn beten dürften. Er meinte, dass man es ja mal ausprobieren könne. Wir beteten für die Hand und, dass die Schmerzen gehen. Auf einmal guckte er uns ganz entgeistert an und sagte, dass die Schmerzen weg sind. Als wir ihn fragten, ob er sonst noch etwas gespürt habe sagte er, dass er ein angenehmes Gribbeln gespürt habe.

Danach gingen wir weiter Richtung Bahnhof, wo wir eine große Gruppe Jugendlicher antrafen. Wir stellten uns einfach zu ihnen und sprachen sie an. Moritz sah, dass einer dieser Jungs auch einen Gips am Arm hatte und erzählte ihm von der Liebe Gottes. Er durfte im Anschluss für ihn beten und der Junge meinte, dass sich der Arm danach besser angefühlt hätte. Ein anderer Junge aus dieser Gruppe meinte, ob Gebet auch bei Beziehungsproblemen helfen könne. Moritz erzählte ihm ganz kühn von der Liebe Gottes und, dass Gott alles kann. Er hörte dem Jungen zu und ermutigte ihn. Danach durfte Moritz noch für ihn beten. Als ich ihn fragte, ob er etwas dabei gespürt habe, erwiderte er, dass er voll die Freiheit und Liebe gespürt habe und dass außerdem die ganze Situation voll gut getan habe.

Wir gingen wieder zurück in die Stadt, wo wir einem jungen Mann begegneten, den wir ansprachen. Es stellte sich im Laufe des Gesprächs heraus, dass er auch Christ ist. Das Gespräch war im Gesamten einfach sehr offen und der absolute Hammer. Er sagte, dass es voll gut tut, solche Christen zu treffen und, dass ihn das Gespräch sehr ermutigt habe.

Sarah und Conrad waren ebenfalls zu zweit unterwegs. Gleich am Anfang sprach Conrad ein Ehepaar mittleren Alters an, sie durften nachdem sie ihr Zögern abgelegt hatten für sie beten und sie segnen, der Mann hatte Diabetes, auch dafür durften sie um Heilung beten. Die beiden waren sichtlich berührt. Sarah sprach bald darauf noch einen Mann und eine Frau an, die gemeinsam unterwegs waren. Anfangs wollten sie von Gott nichts wissen und immer weitergehen, aber nachdem Sarah weiterfragte und Interesse zeigte, wurden sie offen. Die Frau hatte schlechte Erfahrungen mit Religion gemacht, und Conrad und Sarah durften ihnen zeigen, dass Gott anderes ist als sie es bisher gedacht hatten. Die Frau hatte ebenfalls Diabetes und ließ auch für sich beten, Sarah konnte noch über den Mann prophezeihen.

Als Sarah eine Gruppe von Frauen ansprach, ob sie Zeit hätten über Gott zu reden und diese das ablehnten, kamen sie auf die Idee, doch mal einige Menschen auf den Teufel anzusprechen und zu sehen, ob dann eher Interesse da sein würde. Die nächste Person war ein junger Mann, der nicht nur an die Existenz des Teufels glaubte, sondern auch an Gott! Sie konnten ihn ermutigen und über ihm prophezeihen, Conrad betete für ihn und er ging total ermutigt auf seiner Suche nach Gott weiter!

Dann sprachen die beiden einen jungen Mann, auch auf den Teufel, an, der mehr an ihn als an Gott glaubte, fand es dann aber logisch, dass es Gott geben müsste. Er hatte öfter Rückenschmerzen und sie beteten für sein Bein, das zu kurz war, und es wuchs raus! Der junge Mann war total geflasht und Sarah prophezeite über ihm, sie beteten für ihn und er wollte gar nicht mehr gehen.

Die Gespräche dauerten fast alle etwas länger und waren intensiv. Es war schön zu sehen, dass Leute offen werden, wenn man ihnen Liebe und Interesse entgegen bringt.
Liebe Grüße,

Euer Jan