Heilung statt Obdachlosenzeitung

Heilung statt Obdachlosenzeitung

Wir gingen am 20.06. in zwei Teams aufgeteilt in die Euskirchener Innenstadt. Conrad, Stephan und ich bildeten dabei ein Team. Stephan (zwischen 12-14 Jahre) war dabei zum ersten mal auf der Straße. Während wir rumliefen und uns darüber unterhielten, woher man weiß, wen man ansprechen soll, unterbrachen uns zwei Rumänen und baten uns eine Obdachlosenzeitung zu kaufen.

Wir zückten sofort unser Geld und beschenkten sie großzügig. Während sie sich noch bei uns bedankten, hatte ich ein Wort der Erkenntnis für Schmerzen im Rücken. Trotz der Sprachblockade verstanden sie, was wir meinten und es traf auf einen von den beiden zu. Wir durften für ihn beten und die Schmerzen verschwanden sichtlich aus dem Rücken.

Dann zeigte uns der andere sein Handgelenk. Wir verstanden nicht genau, was passiert war, aber was wir verstanden, ist, dass er seit längerer Zeit Schmerzen im Handgelenk hat. Stephan (zum ersten mal auf der Straße) betete mit einer Kühnheit und Sicherheit, dass ich echt total verwundert war. Das Handgelenk von dem Rumänen war deutlich besser. Also beteten wir noch einmal für ihn und anschließend war er komplett schmerzfrei! Er kam jetzt gar nicht mehr darauf klar, redete leicht hysterisch auf den anderen Rumänen ein und schaute sprechend immer wieder mal in den Himmel. Alles was wir zwischendurch verstanden war „Jesus“, „Danke“ und „Maria“! DANKE JESUS!

Später traf ich die beiden wieder und sie waren nach wie vor schmerzfrei! Gott ist gut und tut Gutes! Danke Papa!

– Houtan