Straßenspaß – Januar 2017

Straßenspaß – Januar 2017

Im Januar haben wir wieder begonnen Menschen in der Innenstadt von Euskirchen das Evangelium von unserem wundervollen Herrn Jesus weiterzugeben und zwar in Worten und in Taten. Wir wollen Jesus bekannt machen und einfach andere Menschen lieben. Dazu gehen wir in die Stadt und führen andere Menschen in eine Begegnung mit der Liebe unseres Gottes. Lest selber was wir dabei erlebt haben…

Straßenspaß „Kakao mit Jesus“ (Januar 2017)

In der Innenstadt sahen wir ein Pärchen mit Hunden. Die Frau hatte einen Pullover an, auf dem „Unheilig“ stand. Stephan sprach die Frau darauf an. So kamen wir auch ins Gespräch über Gott. Stephan hatte den Eindruck, dass die Beiden Probleme mit dem Magen hätten, dies traf zu. Dazu hatte ich den Eindruck, dass jemand Schmerzen an der Schulter hätte. Der Mann nickte. Daraufhin bekam Stephan den Eindruck dass die Schmerzen bzw. die Verletzung der Schulter durch einen Unfall mit einem Gerüst zu tun hatte. Alles traf zu. Wir durften für die Beiden beten und sie segnen. Die Schmerzen an der Schulter gingen weg, die Sache mit dem Magen konnten sie derzeit nicht prüfen. Ich ermutigte noch die Frau indem ich ihr Wert und Hoffnung zusprach. Sie war sehr berührt und konnte gerade so die Tränen zurückhalten. Beide waren sehr dankbar und gerührt.

Nachdem wir schon einige Zeit in der Kälte unterwegs waren, entschieden wir uns noch einen Kakao trinken zu gehen.

Wir bestellten in einem kleinen Café und gaben dem jungen Mann hinter dem Tresen ein großzügiges Trinkgeld. Neben der Theke saß eine junge Frau. Kristina und ich sahen uns an, und hatten beide den gleichen Gedanken. “Lass uns prophezeien über

den Beiden.” Also setzten wir uns und erzählten, dass wir Christen sind, die lernen Gottes Stimme zu hören. Wir durften Ermutigung in das Leben der jungen Frau sprechen, hatten Eindrücke von ihren Begabungen und sprachen mit ihr über ihren Wert. Sie war total offen und dankbar. Auch den jungen Mann konnten wir ermutigen. Es war sehr herzlich und wir selbst wurden sehr gesegnet dadurch.

Becky

 

Straßenspaß „Übergabegebet im Supermarkt“ (Januar 2017)

Rudi und ich hatten eine tolle Zeit einfach Leute zu leiben und auf die Liebe Gottes aufmerksam zu machen. Wir beteten mit so einigen Leuten, jung und alt, sprachen über Jesus und machten Ihn und Seine Güte einfach bekannt. Einmal sprach Rudi einen ärmlich aussenden Mann im Eingang eines Einkaufszentrums an. Er hatte sichtbar Alkoholprobleme und ihm wurde gerade die Brieftasche gestohlen. Wir beteten für ihn und nahmen ihn dann mit in den Supermarkt. Er sollte sich in den Wagen laden, was er möchte. Er war extrem bescheiden und musste fast überredet werden. Immer wieder fragte er „Wieso ich?“ und wir konnten nur antworten „Weil du es wert bist und Jesus dich liebt.“ Am Ausgang des Supermarktes erzählte er uns noch mehr aus seinem Leben und gab dann unter Tränen seine Leben in Jesu Hände. Wir luden ihn ein und er weiß, wo er uns findet. Gott kommt für die Zerbrochenen!

Conrad

 

Straßenspaß „Liebe säen“ (Januar 2017)

Als wir durch die Fußgängerzone gingen, sah ich eine Frau und spürte, dass Gott ihr heute begegnen möchte. Wir sprachen sie an, stellten uns vor, sagten ihr, dass Gott sie liebt und ich hatte den Eindruck, dass sie Probleme mit ihren Füßen, insbesondere mit ihrem linken Fuß, hat. Als ich sie danach fragte, wisch sie sich die Tränen aus den Augen. Es traf zu. Sie sagte uns, dass es heute der erste Tag seit langem war an dem sie ohne Krücken laufen konnte. Beim Gehen sah man es ihr nicht an, da sie augenscheinlich nicht humpelte. Wir knieten uns vor ihr hin, legten unsere Hände auf ihren Fuß und beteten für sie und prophezeiten. Die Dame gab zu, dass sie das ganze als etwas unheimlich empfand, aber wurde durch uns ermutigt und war sichtlich berührt.

Auf dem Marktplatz trafen wir R., einen jungen Man aus Euskirchen. Als ich ihn vor ca. 3 Jahren kennen lernte, hatte er neben finanziellen Problemen auch starke gesundheitliche Probleme. Er hatte einen Hirntumor und stand kurz vor einer schweren Operation. Wir trafen uns, um zusammen zu beten und ich lud ihn zum Essen ein. Danach verloren wir uns aus den Augen. Heute, ein paar Jahre später, erzählt er mir, dass er jetzt sein Abitur nachholt. Wow! Die Sache hätte auch ganz anders ausgehen können. Auf die Frage, ob unser Gebet damals etwas bewirkt habe, sagte er mir, dass er das nicht sagen könne, da er ja nicht weiß wie die Geschichte ohne das Gebet ausgegangen wäre. Was er auf jeden Fall sagen konnte war, dass es ihn damals sehr gestärkt hat, zu wissen, dass es Leute gibt, die sich für ihn interessieren. Bevor wir uns verabschiedeten betete ich für ihn. Ich bin gespannt wie seine Geschichte mit Gott weitergeht.

Stephan