Transformation und menschliche Weisheit – Teil 1

Transformation und menschliche Weisheit – Teil 1

Endlich habe ich zu Papier gebracht, was ich zu diesem Thema seit Jahren in mir trage. Bei Predigten, unter dem Mantel Seiner herrlichen Salbung, da war es oft glasklar und ohne Fragen. Doch vor dem Papier tat ich mich schwer und war nie ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Hier ist er nun. Kein Artikel für die, die an der Oberfläche bleiben wollen, die zufrieden mit einem netten, aber kraftlosen Christentum sind. Das ist für die, die tiefer gehen, alles für Ihn hinlegen und in allem in Ihn hinein wachsen wollen, damit der Christus alles in allen ist. Mögen Seine Möglichkeiten dein Leben transformieren, damit Christus in und durch Seine Gemeinde geformt wird!

In Teil 1 schauen wir uns Gottes Willen für Transformation an und erklären menschliche Weisheit.

In Teil 2 betrachten wir Beispiele von menschlicher Weisheit im Kontrast zu Gottes Willen und Möglichkeiten und wie wir menschliche Weisheit vermeiden können. 

 

Vielen ist heute klar:

  • Wir sind eine neue Schöpfung (z.B. 2. Kor 5, 17)
  • Wir sind aus Gott geboren (z.B. Joh 1, 13)
  • Wir sind Kinder Gottes, Seine Söhne und Töchter (z.B. 1. Joh 1, 3)
  • Uns ist vergeben (z.B. Eph 4, 32)
  • Wir sind versöhnt und gerettet (z.B. Röm 5, 10) 
  • Wir sind mit Christus gestorben und mit Ihm auferweckt (z.B. Röm 6)

Und viel ließe sich noch sagen darüber, dass wir in Christus einen neuen Menschen angezogen haben, der nach Gott geschaffen ist, wir vorherbestimmt wurden zur Sohnschaft, Gott uns in Christus zu guten Werken geschaffen hat, wir Teil Seines Leibes sind, Anteil haben an Seiner Natur, keine Kinder des Zorns mehr sind, zu Erben gemacht wurden…

DENNOCH leben viele mit altem Denken, alten Emotionen, alten Mustern, erlauben alten Erinnerungen ihre Gefühle und Realität zu bestimmen, hängen in der Vergangenheit fest, leben verletzt, enttäuscht und sehen das Leben und Situationen durch diese Verletzungen, reagieren nur, statt zu leben… 

Warum? Weil wir uns belügen lassen. Darum. Kein anderer Grund. 

Das Ziel der Guten Nachricht („Evangelium“) ist nicht zuerst unser Wohlbefinden, sondern schon immer unsere Transformation. Transformation ist Gott wichtiger, als Wohlbefinden. Er wird uns immer genug lieben und so weit gehen, dass Er unbequeme Situationen in unserem Leben erlaubt, damit wir wachsen und Jesus mehr in uns hervorkommt. Und, na klar, am Ende gibt es kein größeres Wohlbefinden, keine größere Freiheit, als so wie Jesus zu ticken! 

 

Ziel: Transformation

Das Ziel: Transformation. Immer. Nicht nett und korrekt sein, sondern transformiert sein. Himmlisch Denken. Leben vom Himmel zur Erde, nicht von meiner Perspektive zum Himmel. 

Wie Jesus sein!

Denn Gott hat sie schon vor Beginn der Zeit auserwählt und hat sie vorbestimmt, seinem Sohn gleich zu werden, damit sein Sohn der Erstgeborene unter vielen Geschwistern werde. Römer 8, 29 HFA

Unsere Hauptberufung ist ziemlich deutlich. Der Mensch war geschaffen im Ebenbild Gottes und verlor dieses Bild an die Sünde. Jesus stellte es wieder her und Jesus ist das perfekte Abbild des Vaters. Der eine Sohn machte uns zu Söhnen und Töchtern. Er ist der große Bruder, der uns jetzt nicht nur den Vater zeigt, sondern auch uns zeigt, wer wir sind.

Doch wie ist Jesus eigentlich?!?

Ja, stimmt:

Umstände und Situationen bestimmten Seine (himmlische) Perspektive nicht.

Er lebte nicht durch die Annahme oder Ablehnung der Menschen um sich rum, sondern allein durch die ewige Annahme des Vaters. 

Sünde gegen Ihn bewirkte nie Sünde durch Ihn.

Er war nicht verletzlich, Er war nicht empfindlich, Er lebte nicht aus Wunden der Ablehnung, Anerkennungssucht, Geltungsbedürfnis…

Sein Motiv war immer Liebe. Er ist Liebe. Die Liebe lässt sich nicht reizen oder erbittern, sie nimmt keinen Anstoß! 

Er lebte nie seine Bedürfnisse aus auf Kosten anderer (lebte nicht egozentrisch für sich Selbst). 

Er lebte als Sieger über Versuchung und Sünde, obwohl Er in allem versucht war wie wir.

Er ist der Erstgeborene einer neuen Spezies („neue Schöpfung“, Gott und Mensch vereint). 

Und jetzt noch mal: Unsere Berufung ist zu sein wie Er! Wir meinen, wir hätten die gute Nachricht verstanden. Doch diese ist nicht einfach „gerettet sein“, sie ist leben wie Er! Es geht nicht darum ein Gebet zu sprechen, sondern Sein Wesen auszudrücken. Wenn das nicht passiert, haben wir auch das Evangelium noch nicht gecheckt. 

Es geht immer um Transformation! Transformation in das Bild Christi ist die apostolische Botschaft, wie Paulus unmissverständlich gezeigt hat:

Ihn verkündigen wir (Christus in uns), indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen; worum ich mich auch bemühe und kämpfend ringe gemäß seiner Wirksamkeit, die in mir wirkt in Kraft. Kol 1, 28- 29

Siehst du das Ziel? Das Ziel ist nie einen Menschen „besser fühlen“ zu lassen, indem ich ihm einrede, sein Mist sei nicht so ganz schlimm und man kann ja eh nichts ändern, sondern Freiheit von dem Mist zu bringen. Das Ziel ist nicht, Verletzungen und Wunden als gerechtfertigt hinzustellen und mit meinem „Mitgefühl“ zu bestätigen, sondern den Heiler der Herzen vorzustellen. Das Ziel ist auch nicht den Menschen die Verantwortung im Heute wegzunehmen, in dem ich alles Gute in die Zukunft verschiebe, sondern heute, hier und jetzt Jesus zu offenbaren. Das Ziel ist nicht, die Vergangenheit auszugraben, sondern sich heute und in alle Ewigkeit in Christus zu finden. 

Lass es mich mal ganz deutlich ausdrücken (Ich weiß, ich habe eine scharfe Zunge, aber ich liebe uns zu sehr, um zurück zu halten. Und Jesus Seine Zunge selbst ist ein „zweischneidiges Schwert“ ;):

Das Evangelium lässt uns absolut keine Ausrede in unserer Schwachheit, Verletztheit, Sünde etc zu bleiben! 

Wie man es auch dreht, es ist so. Zu lange predigen wir ein menschliches Evangelium, was unsere Schwachheit rechtfertigt, statt sie in Gottes Stärke zu verwandeln! 

Ich gehe noch einen kleinen Schritt weiter, auch auf die Gefahr hin polarisierend zu sein: Jede „christliche Botschaft“, die nicht Transformation zum Ziel hat, ist keine „christliche Botschaft“. Das Ziel des Himmels ist Christus in mir, in dir, in uns und durch uns!

 

Problem: Die menschliche Weisheit

In aller Liebe, aber let’s face it: viele unserer Predigten sind kraftlos. Sie streicheln uns und bestätigen Fehlverhalten und wir nennen es „Liebe“. Sie ermutigen uns, die Anforderungen doch nicht zu hoch zu stecken. Am Ende sind wir ja doch nur Sünder und warten auf den Himmel. Wir wollen niemanden überfordern. Schließlich sind wir ja alle „dumme Schafe“ und Reife und Wachstum darf man ja nicht einfordern. 

Du meinst, ich bin zu hart? Eigentlich sitze ich hier vor meinem Computer und mein Herz brennt mit leidenschaftlicher Liebe. Da ist kein Frust, keine Bitterkeit, nur ein Feuer, welches die herrliche Braut sehen will. Und meine Gegner sind keine Menschen, nein. Hier ist, was ich mit diesem Artikel aufdecken, enttarnen und entkräften will: die menschliche Weisheit! 

Menschliche Weisheit zerstört die Kraft des Kreuzes. Das Wort vom Kreuz ist die Kraft Gottes. Die menschliche Weisheit kommt herein und versucht alles zu verstehen und nachzuvollziehen, damit sie sich sicher fühlt. Sie diskutiert, analysiert, und sucht Lösungen auf Grund einer menschlichen Perspektive. Und wundert sich, dass die Kraft zur Transformation verschwindet.

Menschliche Weisheit ist des Menschen Perspektive ohne mit Gott zu rechnen (und das können wir Christen leider auch gut…). Die Informationen, die mir meine Sinne über Situationen geben, suchen in meinem Kopf eine nachvollziehbare Erklärung. Wenn die Erklärung mich befriedigt, also in meinen Augen logisch ist, bewege ich mich in diese Richtung. Die Bibel nennt das auch „fleischlich“ und somit kraftlos. Es ist eine Perspektive, die Jesus so nicht hat. Es ist eine Denkweise, die in Jesus nicht zu finden ist.

Nehmen wir mal ein paar Sätze, die Jesus gesagt hat:

Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. Mt 5, 48 

Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. Joh 15, 12

 Ich aber sage: Wer eine Frau auch nur mit einem Blick voller Begierde ansieht, hat im Herzen schon mit ihr die Ehe gebrochen. Mt 5, 28 

Ist das zu krass? Da gibt es noch Viele von… Aber es klingt nur zu krass für den, der Gnade nicht versteht, da Gnade befähigt. Wer Gnade versteht, der begreift, dass es Gott für unsere eigenen Kraft unmöglich gemacht hat, Seine Standards zu erfüllen. Und Er wollte es so! Nur wer sich allein auf Gottes Kraft verlässt (Gnade, die Kraft des Kreuzes), der kann es leben. Und das ist dann absolut kein Druck mehr! Nochmal: Das ist dann absolut kein Druck mehr! Druck findet statt, wo ein mangelndes Verständnis der Gnade herrscht. Doch die Kraft kommt nicht von mir! Und da kommen wir zu einer grundlegenden Eigenschaft der menschlichen Weisheit: 

Es ist die menschliche Sicht der Dinge und damit immer gebunden an die eigene Kraft, den eigenen Verstand, die eigenen Möglichkeiten.

Menschliche Weisheit ist jede Logik der Gedanken, die dem Kreuz Kraft beraubt. 

Wir sehen also, dass die menschliche Weisheit dem Willen Gottes uns zu transformieren entgegen steht. 

 

Menschliche Weisheit ist nicht harmlos

Erinnerst du dich an Matthäus 16, wo Jesus den Jungs mitteilt, dass Er sterben wird? Wie reagiert Petrus? Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln, indem er sagte: Gott behüte dich, Herr! Dies wird dir keinesfalls widerfahren.“ Eigentlich eine verständliche Reaktion. Verständlich, ja, aber nicht göttlich. Logisch, ja! Petrus wollte nicht, dass seine Hoffnung getötet wird. Er liebte Jesus! Außerdem war Jesus der Hoffnungsträger, um die Israeliten von der römischen Besatzung zu befreien. Er durfte doch nicht sterben! Auf der menschlich logischen Ebene und dem Erkenntnisstand von Petrus voll nachzuvollziehen. Wie antwortet Jesus?

Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh hinter mich, Satan! Du bist mir ein Ärgernis, denn du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist. Matthäus 16, 23

Heftige Reaktion!! (Wenn man nicht versteht, ist es besser den Mund zu halten… oder nachzufragen. Schützt vor heftigen Schelten ;). Doch denken wir mal nach. Stell dir vor, Jesus hätte auf den Rat gehört! Genau, Jesus wäre nicht ans Kreuz gegangen. Deine und meine Erlösung hätte nie statt gefunden. Was sich menschlich so klar und logisch anhörte, war tatsächlich teuflisch. Doch warum? Es ging Petrus nur um sich! Wenn Jesus sterben würde, würde seine Hoffnung und sein Verständnis der Dinge auch sterben. Da bekam er Angst. Und Angst ist wieder so ein Motiv, welches menschliche Weisheit oft antreibt. Ich dachte immer, Petrus wollte Jesus schützen. Doch je mehr ich darüber nachdachte, wurde mir klar: Er wollte sein Verständnis der Dinge schützen! Wie oft passiert uns das, weil wir uns darin sicher und wohl fühlen?

Dies ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern eine irdische, sinnliche, teuflische. Jakobus 3, 15

Die Bibel beschreibt die irdische Weisheit als teuflisch, fleischlich und setzt das mit „irdisch“ gleich! Also ist sie nicht harmlos! Sie muss aufgedeckt werden! So wie der lieb gemeinte Rat an Jesus die Erlösung der ganzen Welt aufs Spiel gesetzt hat, so zerstören heute die lieb gemeinten Ratschläge menschlicher Weisheit tausende Leben, verhindern Transformation, bestätigen sündiges Verhalten, halten Menschen in Gefangenschaft. Ja, es ist selten böse gemeint und meistens eben auf dem Level der eigenen leider menschlichen Erkenntnis! Es kommt aus Wohlwollen, aber dennoch aus Unverständnis der himmlischen Perspektive. Statt Kraft und Transformation, kommt Rechtfertigung und Bestätigung für Dinge, die wir in Christus nicht finden. Wir berauben uns der Kraft Gottes! 

Wir werden uns in Teil 2 des Artikels einige Beispiele ansehen. Es wird heiß! 🙂

Das Denken von Petrus war in dem Fall noch menschlich, eben noch nicht erneuert. Er „sann auf das, was der Menschen ist, nicht auf das, was Gottes ist“. Eben nur menschliches Denken, dem göttliche Perspektive fehlt.

„Aber ich bin doch auch nur ein Mensch!“ Genau, da haben wir schon so eine Aussage, die aus menschlicher Perspektive geboren wurde. (Und einen kleinen Vorgeschmack auf Teil 2 des Artikels. Ich sagte ja, es wird heiß! ;). 

Und ich, Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu Fleischlichen, als zu Unmündigen in Christus. Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht feste Speise; denn ihr konntet sie noch nicht vertragen. Ihr könnt es aber auch jetzt noch nicht, denn ihr seid noch fleischlich. Denn wo Eifersucht und Streit unter euch ist, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise? 1. Korinther 3, 1- 3

„Nach Menschenweise“, oder „wie bloße Menschen“… Als neu geschaffen in und durch Christus haben wir das Recht auf „Ich bin auch nur ein Mensch“ verloren! Du bist ein neuer Mensch, ein Sohn, eine Tochter Gottes mit der Kraft des Himmels in dir (der Geist Gottes)! Wie kann ich mich in meinen Möglichkeiten mit denen vergleichen, die ohne Ihn leben?!?

Jede „Weisheit“, die dich in etwa bestätigt, was man in Jesus nicht finden kann, ist menschlich, irdisch, teuflisch! 

Wir müssen auf unsere Ratgeber achten und lernen, die irdische Weisheit von der himmlischen Weisheit zu unterscheiden.

In Petrus seiner Logik wollte er Jesus helfen, bedrohte aber damit die Kraft des Kreuzes. 

Menschliche Weisheit ist jede Logik der Gedanken, die dem Werk vom Kreuz die Kraft raubt! 

Kannst du es sehen? Die Kraft, die wir ja eigentlich alle suchen, die Kraft für Transformation und für ein siegreiches Leben, findet sich am Kreuz. Dort ist die Weisheit und die Kraft Gottes.

Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft. Denn es steht geschrieben: “Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen.” Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 1. Korinther 1, 18- 20

In Apostelgeschichte 21 tritt ein Prophet namens Agabus auf und gibt eine dramatische Prophetie, indem er sich mit Gürteln selber bindet und sagt, dass Paulus so gebunden werden wird, wenn er nach Jerusalem gehen sollte. Die anderen reagieren so: „Als wir aber dies hörten, baten sowohl wir als auch die Einheimischen, dass er nicht nach Jerusalem hinaufgehen möchte. Paulus aber antwortete: Was macht ihr, dass ihr weint und mir das Herz brecht? Denn ich bin bereit, nicht allein gebunden zu werden, sondern auch in Jerusalem für den Namen des Herrn Jesus zu sterben. (Verse 12- 13). Der Prophet sah richtig, vermittelte aber dabei keine Perspektive des Himmels (Ob sie ihm fehlte, oder ob er seinen Job einfach nur darin sah anzukündigen, was er sah, weiß ich nicht. Er sah vorher eine Hungersnot, von der wir aber nie lesen, dass sie eintrifft. Vielleicht wurde sie weggebetet? Vielleicht war Agabus einfach noch unreif und reifte noch?)! Gut, dass Paulus das Herz Gottes kannte und sich nicht beirren ließ, sonst wäre er wahrscheinlich nicht nach Rom gekommen, denn seine Gefangennahme in Jerusalem war der Anfang seines Weges nach Rom. Und dann? Womöglich erstmal noch keine Christen in Rom, kein Römerbrief… Paulus Zuhörer wollten Paulus schützen, doch ihnen fehlte die göttliche Perspektive, die Weisheit Gottes. Wenn man nicht versteht, ist es meistens besser still zu sein… Und der Prophet Agabus? Er hätte es ermutigend rüber bringen können: „Auch wenn sie dich in Jerusalem gefangen nehmen werden, mach dir keine Sorgen, Gott ist mit dir, bewahrt dich und wird dich weiter führen. Es ist nicht das Ende!“

Paulus wollte nie, dass unser Glaube auf der Schwachheit der menschlichen Weisheit aufgebaut wird, daher legte er großen Wert darauf, dass der Himmel die Worte (die Botschaft) bestätigte!

… und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der (irdischen) Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe. 1. Kor 2, 4- 5

Es wird deutlich, dass das Fundament, welche auf menschlicher Logik baut, kein Fundament ist. Es gibt nur ein Fundament und das ist Christus. Und es gibt nur einen Jesus Christus, nämlich Den, Der von den Toten auferstanden ist – also einen Kraftvollen! Unser Glaube muss auf Gottes Kraft gegründet sein! Und die findet sich an einer Stelle: dem Kreuz!

Menschliche Weisheit ist jede Logik der Gedanken, die dem Werk vom Kreuz die Kraft raubt!

Bitte lies Teil 2 dieses Artikels, indem wir uns einige konkrete Beispiele menschlicher Weisheit anschauen und außerdem deutlich machen, wie man sie vermeiden kann.