Wenn das fehlt, fehlt echte Kraft

Wenn das fehlt, fehlt echte Kraft

Ich weiß, der Titel gibt nicht wirklich viel her. Aber wenn ich gleich sagen würde, worum es geht, würden weniger Leute lesen… 😉 Außerdem würde sich der Titel „gemeinschaftliche Salbung“ für Einige sehr komisch anhören… 😉 Im Nachhinein hätte ich es auch “Warum du ein Lückenfüller sein solltest” nennen können 😉 … aber lies selbst.

Die „Salbung“ ist die Kraft des Heiligen Geistes. Sie ist übernatürlich und folgt keiner menschlichen Logik. Sie bricht das schwere Joch, also zerstört sie jede Form von Bindungen und Unfreiheiten. Sie ist kein Prinzip für Lebensoptimierung, oder Selbstverbesserung. Sie ist die Kraft Gottes, um Jesus groß zu machen und Werke des Teufels zu vernichten. Es ist die Kraft auf Christus und damit jetzt auf Seiner Gemeinde und somit kommt sie durch die Gläubigen. In gewissem Sinne hat jeder persönlich einen unterschiedlichen Anteil daran. Dennoch suchen wir etwas Größeres. Wir suchen nicht nur eine individuelle Salbung. Wir suchen die gemeinschaftliche Salbung! Letztendlich ist es die Salbung auf Christus und damit die Salbung auf Seinem Leib, nicht nur auf Einzelpersonen. Die gemeinschaftliche Salbung potenziert in jeder Hinsicht ihre Wirksamkeit und ihren Einfluss!

Was ist eigentlich „gemeinschaftliche Salbung“?

Gute Frage. Vielleicht so: Wenn eine ganze Gruppe unter das gleiche Ziel und die gleiche Kraft des Heiligen Geistes kommt und so viel mehr erreichen kann, als es individuell je möglich wäre.

Man könnte auch von „Einheit“ sprechen…

(Zum Thema Einheit habe ich bereits mehrere Artikel und Videos) 

Ohne Einheit, keine gemeinschaftliche Salbung, keine durchbrechende Kraft des Geistes auf höherer Ebene, als nur einzelner Personen. Es sollte also ein erklärtes Ziel sein, darin zu leben.

Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. Wie das köstliche Öl auf dem Haupt, das herabfließt auf den Bart, auf den Bart Aarons, der herabfließt auf den Halssaum seiner Kleider. Wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions. Denn dorthin hat der HERR den Segen befohlen, Leben bis in Ewigkeit. Psalm 133, 1- 3

Da haben wir es. Einheit. Einheit lässt die (gemeinschaftliche) Salbung fließen (Öl ist ein Bild auf die Salbung des Heiligen Geistes), welches auf uns (Aaron steht für das Priestertum, welches von Gott ausgerüstet / gesalbt ist, um Gottes Werk auszuführen. Wir sind im Neuen Bund ein königliches Priestertum) von oben nach unten fließt (geistliche Ordnung). „Hermon“ bedeutet Heiligtum und „Zion“ ist fast immer ein Bild für die neutestamentliche Gemeinde. Der „Tau“ spricht wieder von der erfrischenden Kraft des Geistes, welche also aus dem Heiligtum (aus Gott) über die Gemeinde (Berge Zions) kommt. Das ist der Segen Gottes! Das wäre eine gemeinschaftliche Salbung! Wo die Gemeinde vereint ist unter Seiner Vision, da fließt die Kraft in einem größeren Maß! 

In den neuen Bund übertragen könnte man die Verse aus Psalm 133 so auslegen:

„Mach es dir mal deutlich, wie gut und schön es ist, wenn die Gemeinde Christi in Einheit voran geht. Die mächtige Salbung des Heiligen Geistes fließt durch die Glaubenden, da sie göttliche Ordnung verstanden haben und sich in dieser Ordnung zueinander positioniert haben. Gott selbst befähigt Seine Gemeinde in der übernatürlichen Kraft des Heiligen Geistes. In dieser Einheit ist die wirksame Kraft Gottes keine Frage, sie fließt bis in alle Ewigkeit!“

Gemeinschaftliche Salbung ist also größer als individuelle Salbung. Die Auswirkungen sind weitreichender und größer. Statt Häuser kommen Städte zum Herrn, statt Städte ganze Länder.

Mein Problem

Ganz ehrlich, ich habe ein Problem mit dem heutigen Individualismus. Ja, Gott hat uns auch als Individuen geschaffen und Einzigartigkeit in Jedem von uns gelegt. Aber Er hat uns letztendlich nicht als Individuen berufen. Was ich damit meine? Ich meine, dass unsere Berufung eben viel viel größer ist, als „meine Berufung“. Es ist tatsächlich eben „unsere Berufung“. Es ist größer als jeder Einzelne! (Ich muss meine individuelle Berufung ergreifen, um mit ihr dem größeren Bild zu dienen.)

Heutzutage geht es oft um „meine Berufung“, „meinen Dienst“, meine Bestimmung“, „meine Träume“ usw. Und ja, natürlich geht es auch darum, aber mit einem Ziel: Nur zusammen können wir das große Bild erfüllen! Gott hat sich einen Leib bereitet! Es ist immer größer als ich, als meine Vision, sogar meine Gemeinde, Bewegung oder meine Träume! Und für die gemeinschaftliche Salbung, die nötig ist, um die Welt zu berühren, muss jeder Einzelne diese Sicht auf das Größere haben!

Man spürt heutzutage oft Haltungen wie: „Was bringt mir das?“ „Bringt das mich in meine Berufung?“ „Wird es mich fördern in meinen Träumen?“ „Was habe ich davon?“ usw. Wenn diese Fragen nicht zufriedenstellend zu beantworten sind, geht die Dienstbereitschaft rapide zurück. „Wenn es mir nichts bringt, mach ich nicht mit.“ Wie egoistisch es sich anhört, wenn man es so mal auf den Punkt bringt. Dennoch ist es leider oft so. Es ist ein Einfluss des Weltdenkens. Ironischerweise sind diese so Denkenden oft unzufrieden und unglücklich. Solange sie sich nicht gefördert fühlen, meinen sie ausgenutzt zu werden und tragen dieses Gedankengut geistlicher Umweltverschmutzung auch in die Gemeinschaften. Kategorisch für sie ist, dass sie keine „Lückenfüller“ sein wollen. Sie machen nur das, was für sie gut ist. Das ist kein Erweckungsdenken und steht Erweckung tatsächlich entgegen. Man verpasst das Beste! Um es dramatisch zu formulieren: Ich bin lieber ein Lückenfüller im brennenden Feuer der Erweckung, als ein unzufriedener und selbstzentrierter Sucher meiner Berufung. 

Erweckungsdenken

Was ist Erweckungsdenken? Richtig, man denkt nicht nur für sich selbst, sondern für Erweckung (geistliche Aufbrüche auf Städte- und Landesebene und darüber hinaus, Christus der durch Seine Gemeinde hervorkommt, oder wie immer du es nennen willst). 

Erweckungsdenken sagt: „Werde ich gebraucht, um das größere Bild zu erfüllen? Dann setze mich ein, egal wo ich gebraucht werde.“ 

Jemand mit Erweckungsdenken betet so: „Vater, ich bin alles, was Du willst, das ich es sein soll und ich mache alles, was Du willst, was ich tun soll! Hauptsache Du gebrauchst mich und am Liebsten so mächtig wie möglich!“ 

Dieses Denken, diese Motivation das größere Bild zu sehen und dem zu dienen stellt keine Forderungen und Bedingungen. Es kommt demütig. Es sucht nicht den eigenen Willen, sondern ist bereit, ihn niederzulegen für einen größeren Willen, nämlich den des Himmels! Wie Jesus…

Und das erstaunliche: Auf diesem Weg der Demut und sich selbst verlieren kümmert sich Gott Selbst um „meine Berufung“! Und glaub mir, das ist weit besser, als selber die ganze Zeit damit beschäftigt zu sein.

Es gibt kaum ein lauter sprechendes Zeugnis aus der Schrift dazu, als Stephanus (Für die ganze Story lies Apostelgeschichte 6, 1- 7). Da er geisterfüllt, treu, hingegeben und charakterstark diente, wurde er gebeten, sich um die Versorgung von Menschen zu kümmern. Wir wissen, dass er als ein mächtiger Erweckungsträger voller Zeichen und Wunder berufen war, aber er suchte das nicht in Seiner eigenen Kraft, sondern diente dem größeren Bild und bediente Menschen an Tischen, deckte sie ein, putzte, räumte ab, wusch ab, besorgte Essen, ja, vielleicht kochte er sogar! Und das, obwohl er schon das gute Zeugnis in der Gemeinschaft hatte, dass er voll Geist und Weisheit und Glauben war! Wow, was für ein überqualifizierter Lückenfüller!! Doch er diente Gott und seinem Reich, nicht sich selbst. Und so etwas erhebt Gott und alle merken es. Schon ab Vers 8 in Kapitel 6 der Apostelgeschichte wird beschrieben, wie er voller Gnade und Kraft war und große Zeichen und Wunder unter dem Volk tat! Er war so voller Weisheit und Geist, dass niemand ihm widerstehen konnte! 

Wir sehen hier, dass es Gott natürlich nicht darum geht, dass man bloß nicht in dem leben soll, wozu an geboren wurde. Klar soll jeder letztendlich hauptsächlich in dem Leben, wozu er geschaffen wurde! Aber es gibt Sachen, die kann jeder und es gibt Zeitpunkte, da werden genau diese Sachen gebraucht. Glücklich, wer dann mit Freuden und aus Anbetung mit reinem Herzen Lücken füllen kann! 

Stephanus diente dem größeren Bild und stellte sich zur Verfügung, wodurch Gott ihn noch viel mehr erheben konnte!

Ohne das, keine wirkliche Kraft

Womit wir wieder zum Titel kommen. Wenn aus einem „Ich“ kein „Wir“ wird, werden wir die gemeinschaftliche Salbung, also die Kraft Gottes auf breiterer und umfassenderer Ebene, nur schwer erleben. 

Doch wie geht das in Zeiten, wo jeder eine Meinung, eine Plattform, eine eigene Vorstellung hat? Ich weiß nicht, ob es Dir aufgefallen ist, aber heute ist fast jeder in jedem Bereich ein Profi… Wir alle wissen es immer besser. Sicher, das ist eine übertriebene Verallgemeinerung, aber ich jedenfalls weiß es besser… ;). Diese fehlende Demut, Lernbereitschaft und Ehre gegeneinander versaut uns für die größere Kraft. Es ist Selbstbezogen und – entschuldigt die Klarheit – arrogant. Warum? Weil wir dabei von unserer Perspektive aus gehen. Daran muss sich dann alles messen, als ob man alleine den ganzen Durchblick hätte. Das ist tatsächlich echte Verblendung! So entsteht keine Einheit und keine gemeinschaftliche Salbung!

(Dies geht nicht gegen eine „eigene Meinung“, „selber Denken“, „sich trauen“ etc. Ich kann all das haben mit einer demütigen Haltung, die lernbereit und offen ist und nicht meint, dass alle anderen das auch so sehen müssen und wenn nicht, dann falsch liegen. Austausch ist wichtig! Problematisch ist es, wenn Rechthaberei und Anmaßung dahinter stehen. Bitte behalte unbedingt die Fähigkeit selber zu Denken und nutze sie auch! 😉 Es geht um die Haltung.)

Heute sind wir schnell dabei, es besser zu wissen, ohne dabei an dem mitzubauen, von dem wir meinen es besser zu wissen. Auch wenn Fußball nicht so mein Thema ist, aber es malt ein schönes Bild: Wir sitzen vor dem Fernseher und wissen, wie es geht und was man jetzt tun müsste, wie man spielen müsste, wie man siegen kann, was der Trainer falsch gemach hat… All das geht, ohne jemals einen Fußball auch nur berührt zu haben! Auch wenn es vielleicht überzogen klingt, aber wir könnten es quasi besser als die Athleten, die jahrelang, viel und hart dafür trainiert haben. You get the point!

Nun, bei uns geht es um Größeres als Fußball. Es geht um die Zukunft eines ganzen Planeten! Es geht um Gottes Herrlichkeit! Es geht um Generationen, die nach uns kommen! Es geht um reale, heute lebende Menschen, die eine Begegnung mit Gott brauchen! Es geht um Nöte, die verändert und zum Segen werden sollen! Es geht um Ideen für eine bessere Zukunft! Es geht um Befreiung von der Bindung der Sünde! Es geht um Freiheit in Jesu Namen!

Wie können wir also Einheit sehen, auf der das Öl fließt? Ich glaube wir alle treffen uns nur an einem Punkt: Demut. Jeder beugt sein Herz und legt seinen Willen nieder. So wie Jesus:

Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir weg – doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe! Lukas 22, 42

… denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Johannes 6, 38

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Matthäus 7, 21

Es ist der einzige Weg in die gemeinschaftliche Salbung, die größer ist als unsere eigene: Sich niederlegen! Dort kann der Geist Gottes uns unter eine Vision vereinen, in der wir nicht den eigenen Vorteil suchen, nur unsere Meinung haben, es besser wissen…

Unsere Meinungen müssen vor den Füßen Jesu abgelegt werden! Warum? Sind eigene Meinungen schlecht? Nicht direkt. Wie schon erwähnt, es kommt auf die Haltung dahinter an. Soll meine Erkenntnis dem größeren Bild dienen, oder will ich nur Recht haben? Will ich dienen, oder mich selbst verwirklichen? 

Was die menschliche Selbstsucht hervorbringt, ist offenkundig, nämlich: …Feindschaft, Streit und Rivalität, Wutausbrüche, Intrigen, Uneinigkeit und Spaltungen,…“ Galater 5, 19- 20 GNB 

Wenn meine Meinung nicht niedergelegt ist vor Gott und Seinem Wort, dann bringt sie das Gegenteil von Einheit hervor. Sie spaltet! Jede Ehe weiß das. Rechthaberei, Streitsucht, letzte Wort haben müssen etc. führen selten, äh nie, zu einer liebevolleren, harmonischeren Ehe und dem Gefühl von „Team sein“. 

Nur mit gebeugten Herzen, den Willen niedergelegt, den Willen Gottes suchend und dem größeren Bild dienen wollend, kann der Heilige Geist eine Einheit freisetzen, die unglaubliche Kraft hervorbringt!

Jesus sagte nicht: „Wer mir nachfolgen will, der versuche sich selbst zu verwirklichen, suche nur das Seine, kümmere sich nur um seine Träume, und mache alles, damit er seinen Willen bekommt.“ Oder? Was sagte Er nochmal? Was war nochmal die Nummer 1 Bedingung für Nachfolge? Ein Gebet sprechen, damit ich in den Himmel komme? Nicht ganz. Er sagte etwas, was unseren Ohren heute fremd klingt. Es klingt wie etwas Fremdes, Falsches, Unnatürliches. Obwohl es der einzige Weg in Freiheit und echter Erfüllung und – der gemeinschaftlichen Salbung ist:

Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf täglich und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten. Lukas 9, 23- 24

Vers 23 in der Gute Nachricht Bibel:

Dann wandte sich Jesus an alle und sagte: »Wer mir folgen will, muss sich und seine Wünsche aufgeben, muss Tag für Tag sein Kreuz auf sich nehmen und auf meinem Weg hinter mir hergehen.

Vers 23 in der Hoffnung für Alle Bibel:

Danach wandte sich Jesus an alle: »Wer mein Jünger sein will, darf nicht mehr sich selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern muss sein Kreuz täglich auf sich nehmen und mir nachfolgen.

Wir wollen Erweckung? Geistliche Aufbrüche? Mehr Power erleben? Reformation sehen? Hier fängt es an. Hier kann der Geist der Wahrheit unsere Herzen vereinen und uns in einer Vision – nämlich Seiner – zusammenstellen. Alle Unterschiedlichkeit trennt uns jetzt nicht mehr, sondern ergänzt uns und dient dem größeren Ziel. Wir haben jetzt nicht mehr nur Meinungen wie etwas funktionieren sollte, sondern dienen mit allem was wir haben, damit es funktioniert. Das Öl tropft und läuft über uns. Die Kraft Gottes ist anwesend in größerem Maß. Die Herrlichkeit Gottes manifestiert sich stärker und mehr. Familie wird gelebt. Die Stadt verändert. Das Land erreicht. 

Ohne was nochmal keine wirkliche Kraft? Ohne Demut. Ohne Loslassen. Ohne alles niederzulegen. Ohne Selbstverleugnung.

Selbstverleugnung, was für ein Wort! Doch es ist das Schönste, was es gibt! Dort wartet wahre Freiheit, Freude, Kraft und das größere Bild, welches nur gemeinsam sichtbar wird.

„Also bitte ich euch, meine Freunde, dass ihr in vollkommener Einheit zusammengefügt seid – mit einem Herzen, einer Leidenschaft und vereint in einer Liebe. Ihr erfüllt mein Herz mit überfließender Freude, wenn ihr zusammen für ein Ziel harmoniert. Seid frei von mit Stolz gefüllten Meinungen, denn die werden nur eurer geschätzten Einheit schaden. Vermeide, dass sich Selbsterhöhung (self-promotion) in euren Herzen versteckt. Stattdessen gib anderen den Vortritt und sieh sie in authentischer Demut wichtiger als dich selbst.“ Philipper 2, 2-3 TPT aus dem Englischen übersetzt

„so erfüllt meine Freude, dass ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid, nichts aus Eigennutz oder eitler Ruhmsucht tut, sondern dass in der Demut einer den anderen höher achtet als sich selbst; ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern ein jeder auch auf das der anderen!“ Phil 2, 2- 4

Möge die gemeinschaftliche Salbung hervorkommen und unser Land erschüttert werden mit der herrlichen Gegenwart Gottes!

Gnade und Liebe, Dein Conrad