Inspiration – Berufen als Licht in der Finsternis (Patrick Paul Pilorz)

Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich. – Psalm 23,4

Mit „Tal des Todesschatten“ sind Zeiten und Orte der Finsternis und der Hoffnungslosigkeit verbunden. Wir alle kenne diese Momente. Diese können unterschiedliche Ausdrücke haben: persönliche emotionale Betroffenheit und Krankheit, aber auch gesellschaftliche Empörungen und Ungerechtigkeiten. Im natürlichen reagieren wir mit Jammern und Meckern, wenn uns was nicht passt. Oder wir reagieren mit Flucht und Vermeidung von unangenehmen Orten, Situationen und Menschen.

Die Himmelskultur lädt uns dazu ein, nicht vor Orten der Finsternis wegzulaufen, sondern diese zu einem besseren Ort zu machen.

Auf Tiefpunkte liegt eine Verheißung Gottes. Gott begegnet uns darin mit seiner Gegenwart, Trost, Überwindung, Liebe, Friede, Heilung, Wiederherstellung… die Liste ist lang. Jeder will ein Leben in Fülle, aber nur wenige begeben sich dort hinein, wo Gott sein Segen ausgießt und seine Gunst erfahrbar machen will, nämlich im Tal.

Fußballmannschaften trainieren, um ihre Gegner zu besiegen und stellen sich ihnen freiwillig gegenüber. Wir Christen sind trainiert und uns ist der Sieg schon gegeben, aber viele meiden den Gegner und erfahren den Sieg in den Tälern nicht.

Was also tun? Wandern! In Psalm 23,4 steht „Auch wenn ich WANDERE im Tal“. Wenn du ein Tal-Erlebnis hast, dann ist dir geraten zu wandern, dich zu bewegen, vorwärts zu gehen und nicht dort zu bleiben, zu verweilen und Wurzeln zu schlagen. Wenn du dich in eine depressive Phase befindest oder dich vor der Evangelisation frürchtest, dann gehe weiter und zwar nicht allein, sondern in Gemeinschaft mit deiner Gemeinde und mit Gott. Die Frucht wird dir im nächsten Vers verheißen:

Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. – Psalm 23,5

Schlussfolgerung

Wovor läuft du weg, wo Gott dich eigentlich hinwendet? Wen oder was versuchst du zu vermeiden? Was kehrt immer wieder zurück zu dir? Konfrontiere dich mit der Situation, Person oder dem Gefühl und erlebe dabei Gottes Verheißung. Wandern bedeutet auf dem Weg sein, auch wenn es unbekannt es. Aber wandern läßt sich am besten zusammen mit Freunden. Mit wem gehst du wandern?

Proklamation

  • Ich laufe nicht weg vor Problemen!
  • Ich konfrontiere das, was ich vermeide!
  • Der Tal ist nicht meine Endstation!
  • Gott schenkt mir Frieden, Trost und Hoffnung!
  • Gott lässt mich niemals allein. Er ist immer da für mich!

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