Inspiration – Gute Gewohnheiten einüben (Patrick Paul Pilorz)

„Die feste Speise aber ist für Erwachsene (für Reife), die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen.“ Hebräer 5,14

Reife verlangt neue Gewohnheiten. Wenn ich sportlich reifen möchte, dann muss ich regelmäßig aktiv werden. Mit der Zeit und Regelmäßigkeit stellt sich mein Körper um. Dann braucht mein Körper eine andere Nahrung, um mich fit zu halten und es zu versorgen. Ich brauche eine Ernährungsumstellung und muss mein Essen an der neuen Gewohnheiten anpassen. Genauso ist es im Geistlichen!

Geistlich zu reifen geht über Regelmäßigkeit. Die Reife entfaltet sich durch die Praxis von Gaben, die immer wieder in verschiedenen Situation zur Anwendung kommen. Paulus sagt in Hebräer 5,14, dass wir unsere Sinne einüben können. Reifeprozesses werden nicht im theoretischen Verstehen gefördert, sondern in der praktischen Ausführung von Gnadengaben.

Wo willst du reifen? In der Intimität mit Jesus und der Beziehung mit Papa Gott aktiviert der Heilige Geist Gaben in dir, die ein Segen für andere sind. Gott offenbart dir die Gaben und erweckt in dir eine Sehnsucht danach, sie in der Kraft des Heiligen Geistes zu entfalten. Wenn der Reifeprozess z.B. in Ermutigung, Evangelisation, Lehre, Leiterschaft, Trost, Prophetie, Weisheit, etc. startet, dann wird in dir in der Praxis schnell ein Hunger nach Mehr kommen. Diese Gewohnheit erfordert nun neue Nahrung!

Geistliche Nahrung bedeutet sich immer wieder neu füllen zu lassen. Feste Speise ist die Auseinandersetzung mit der Gabe durch ein Selbststudium der Bibel, durch Gespräche mit Gläubigen über das Thema, durch Teilnahme an Konferenzen und Seminaren über die neue Gabe. Aber nicht nur einmalig, sondern esse regelmäßig, um deinen inneren Menschen von Gott geistlich zu stärken und den Herausforderungen mit seiner Kraft zu begegnen. Wenn man länger aus einer Praxis raus ist, gibt es Gnade für den Wiedereinstieg.

Gewohnheit muss und soll die Beziehung zu Gott und nicht die Gabe selbst im Mittelpunkt haben. Bereit zu reifen? Dann bete, empfange, praktiziere und esse regelmäßig. Aber bitte kein Fastfood, sondern gutes Essen, wofür du dir Zeit nimmst.

 

SCHLUSSFOLGERUNG

In welche Gabe will ich mehr wachsen? Nehme ich mir Zeit mich geistlich zu ernähren? Was hält mich ab regelmäßig Gaben zu praktizieren und mich zu ernähren? Wie kann eine neue Gewohnheit aussehen?

 

PROKLAMATION

  • Ich bin kein Opfer von Umständen!
  • Ich ernähre mich gesund und esse regelmäßig!
  • Ich will geistlich Reifen und verwalte meine Zeit weise!
  • Ich unterbinde Ablenkungen und streiche FastFood aus meiner Menüliste!

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