Erlebnisbericht – keine Krücken mehr

„In meinem Urlaub erreichte mich die Nachricht durch meinen Sohn, dass mein Ex-Mann schwer an Prostatakrebs erkrankt ist. Da die Erkrankung viel zu spät erkannt wurde, war mein Ex-Mann bereits im Endstadium mit zahlreichen Knochenmetastasen. Der Urologe meinte in etwa: „eine Behandlung lohne sich nicht mehr“ und zog auch keinen Onkologen hinzu. Nach der Diagnose war er so hoffnungslos, dass er keine weiteren Schritte unternahm, obwohl unser Sohn ihn anflehte, eine Zweitmeinung einzuholen.

Ich bat die Gemeinde und die Revival Group dafür zu beten. Wir bestürmten den Himmel, dass mein Ex-Mann bereit ist, mit mir zu telefonieren und mir zu erlauben, für ihn an der Uniklinik einen Termin zu vereinbaren – und dass ein solcher Termin überhaupt zustande kommt. Das Telefonat mit ihm war absolut von Gott vorbereitet und fand in völliger Leichtigkeit statt, dort, wo er zuvor über Wochen bei unserem Sohn alles abgeblockt hatte. Nun brauchte ich einen Termin, den es nicht gab.

Danach fuhr ich ins Büro. Dort klingelte das Telefon, es war die Uro-Onkologie der Uniklinik Düsseldorf, die meinem Ex-Mann einen Termin für den darauf folgenden Mittwoch gaben. Ich habe Gott so gefeiert! Aber es geht noch weiter, am Sonntag beteten Geschwister mit mir für den Termin: dass er genug Kraft hat, das gut durchzustehen und ich Gelegenheit habe, ihm von Jesus zu erzählen und für ihn beten darf. Eine Schwester betete, dass er allein durch meine Anwesenheit berührt wird, ohne dass ich ihm die Hände auflege. Genauso kam es: während fast 2 Stunden Wartezeit in der Uniklinik hatten wir gute Gespräche und mein Ex-Mann meinte, er sei heute völlig schmerzfrei, das müsse an mir liegen. Ich sagte ihm, dass das an Jesus liegt. Bei ihm Zuhause durfte ich dann sogar für ihn beten, Jesus in sein Leben einladen und für vollkommene Wiederherstellung und Heilung beten. Zuvor war er mit Krücke gegangen, wegen der Metastasen in der Hüfte. Zuhause ließ er die Krücke irgendwo stehen und vergaß sie ganz.

Und ich bin begeistert von dieser Gemeinde, ihrer Einheit und ihrem Glauben. Danke Jesus, denn dass ich hier bin, ist auch Deine Leitung!“

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